Dank der Arbeit maltesischer und russischer Dienste seien alle 30 Besatzungsmitglieder, die allesamt russische Staatsbürger seien, gerettet worden, hieß es weiter. Nach maltesischen Angaben hatte die Marine des EU-Mitgliedstaates hingegen alle Besatzungsmitglieder sicher und unverletzt in einem Rettungsboot gefunden. Das Moskauer Ministerium sprach von einem „Akt internationalen Terrorismus und der Marinepiraterie“ sowie einer Verletzung des Seerechts. Am Mittwochabend sprach auch der russische Herrscher Wladimir Putin von einer „terroristischen Attacke“, welche die „Situation auf den Weltenergiemärkten“ verschlechtere, besonders auf dem europäischen Gasmarkt. Aus Kiew wurde ein Angriff auf das Schiff, welcher der erste auf einen russischen Flüssiggastanker wäre, weder bestätigt noch dementiert.
Source: Frankfurter Allgemeine Zeitung March 05, 2026 22:51 UTC